Kommende Woche (3. März) feiert LASK-Coach Markus Schopp sein halbjähriges Amtsjubiläum – Zeit für eine erste Bilanz.
Beim Punkteschnitt besteht durchaus noch Luft nach oben, Schopp kommt nach 29 Pflichtspielen auf 1,45 Punkte pro Spiel. Zählt man nur die Bundesligaspiele, sind es 1,33 Punkte pro Spiel. Nur sein direkter Vorgänger Thomas Darazs kam in seinen acht Pflichtspielen auf einen schlechteren Schnitt (0,88).
Am besten steht Valerien Ismael da, der 1,98 Punkte pro Spiel holen konnte – und damit sogar eine bessere LASK-Bilanz als Oliver Glaser aufweist. Dahinter folgen Didi Kühbauer (1,73) und Dominik Thalhammer (1,69).Zum Vergleich: Blau-Weiß Linz-Coach Gerald Scheiblehner kommt in der aktuellen Saison auf 1,36 Punkte pro Pflichtspiel.
Nach dem starken Auftritt gegen Rapid Wien gilt es jetzt für Markus Schopp, den Aufwärtstrend fortzusetzen. Die nächste Chance dazu besteht am Sonntag auswärts in Klagenfurt.
Kommentar
Auf en ersten blick wirkt die Bilanz von LASK-Coach Markus Schopp nicht wirklich berauschend, der Punkteschnitt von 1,45 spricht (noch) nicht wirklich für ihn. Nimmt man nur die Bundesligaspiele heran, sinkt der Schnitt gar auf 1,33 pro Match. Das ist eindeutig zu wenig. Andererseits muss man aber auch sehen, dass Schopp in Linz eine Mannschaft übernahm, die dringend einen Neuaufbau benötigte. So gesehen tut man gut daran, nicht (schon wieder) die Nerven wegzuschmeißen und die Arbeit des Steirers in Frage zu stellen.
Klar ist aber auch: Irgendwann ist der Welpenschutz vorbei, spätestens in der kommenden Saison muss der LASK wieder um die Top 3 mitspielen. Sonst wird es eng mit der Erfüllung seines bis 30. Juni 2027 laufenden Vertrags.