Wenig überraschend ging die Pass-egal-Wahl aus, die die linkslastige Organisation SOS Mitmensch im Vorfeld der Bundespräsidentenwahl ins Leben rief. Dabei dürfen auch Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft ihre Stimme abgeben.
Als klarer „Wahlgewinner“ ging dabei Alexander Van der Bellen mit fast drei Viertel der über 8.500 abgegebenen Stimmen hervor.

Van der Bellen als „Sieger“
Bei den 8.500 Menschen ohne österreichischen Pass, die teilnahmen, konnte Alexander Van der Bellen fast drei Viertel der Stimmen auf sich vereinigen. Er kam auf 73 Prozent, gefolgt von Dominik Wlazny mit 15 Prozent. Michael Brunner und Walter Rosenkranz kamen jeweils auf 3 Prozent. Gerald Grosz, Heinrich Staudinger und Tassilo Wallentin erreichten jeweils 2 Prozent.

Ernst zu nehmen ist dieses fast schon russische Ergebnis allerdings nicht: Bei der ersten „Pass-egal-Wahl“ vor der Landtagswahl in OÖ 2021 „gewannen“ SPÖ und Grüne mit einem Stimmenanteil von 77% (!), während die Stelzer-ÖVP nur auf 7% und die FPÖ auf gerade mal 3% kam…
Grafiken: SOS Mitmensch