Coole oder (hirn)verbrannte Idee? „Lieber Gast, es ist erwiesen, dass unser hoher Fleischkonsum das Klima belastet. Wir ermöglichen dir bei einem von dir gewählten Fleischgericht die Fleischmenge zu reduzieren und dafür mehr Beilagen zu bekommen“, steht auf der Speisekarte eines Mühlviertler Gasthauses aus St. Thomas aus Blasenstein, das seinen Gästen empfiehlt, beim Schnitzelessen ans Klima zu denken.
Reis statt Schnitzel sollt man allerdings nicht bestellen, denn dieser hat eine sehr schlechte CO2-Bilanz. Reis ist laut WWF mit sechs kg CO2-Äquivalenten pro kg Nahrungsmittel unangefochtener Spitzenreiter bei den klimaschädlichen Beilagen. Linsen und Bohnen kommen auf 2,75 Kilogramm, diverse Getreidearten schneiden mit 1,68 Kilogramm CO2 noch besser ab.
1 kg Nudeln kommt hingegen nur auf 0,5 kg CO2e. Klimafreundlich sind auch Kartoffeln (0,62kg CO2e), sofern diese nicht gerade aus Ägypten importiert werden oder deren Genuss nicht zu übermäßigen Blähungen führt, aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema…