Die Donau konnte als Wasserstraße ihr Tief von 2018 hinter sich lassen. 2019 wurden auf dem österreichischen Teil der Donau 8,5 Millionen Tonnen an Gütern befördert. Verglichen mit 2018 nahm das Transportaufkommen um 18,2% zu. Auch die Linzer Häfen verzeichneten ein Plus von 6,6 Prozent.
Die Zahlen klingen zwar gut, sind aber nur die halbe Wahrheit: Im langjährigen Vergleich wurde 2019 die zweitniedrigste Tonnage seit 1995 befördert. Das Plus zum Jahr davor erklärt sich dadurch, weil 2018 Niederwasser für ein österreichweites Rekordminus von -25,1% sorgte.
Wasserseitige Umschläge auf der Donau in allen Häfen und Anlegestellen gestiegen
Der wasserseitige Güterumschlag – also die Summe der zu Wasser ein- und ausgeladenen Güter – lag 2019 mit 7,0 Mio. t um 0,8 Mio. t (+13,6%) über dem Vorjahreswert. Alle Häfen und Anlegestellen konnten beim Wasserumschlag auf dem inländischen Abschnitt der Donau Zuwächse verzeichnen.
In den Linzer Häfen wurden im Jahr 2019 mit 3,4 Mio. t um 6,6% bzw. 0,2 Mio. t mehr Güter ein- und ausgeladen. Im Hafen Enns nahm der Wasserumschlag um 61,2% bzw. 0,3 Mio. t auf 0,8 Mio. t zu.