Innovationshauptstadt Linz, wo bleibst du? Nach Wien erhält jetzt auch Salzburg einen flächendeckenden E-Bike Verleih, den Stadt und Land Salzburg im Frühjahr 2026 umsetzen. Zum Start werden 600 Räder an 63 Stationen zur Verfügung stehen, das Netz soll auf 1.000 Räder an 100 Standorten wachsen. Stadt und Land teilen sich die Kosten, die im ersten Jahr 1,7 Mio. Euro betragen, zu je 50% auf.
Salzburg setzt auf umweltfreundliche Mobilität: Mit dem neuen flächendeckenden Bike-Sharing-System S-Bike entsteht eine nachhaltige und flexible Ergänzung zum öffentlichen Verkehr. Um die Nutzung so einfach und kundenfreundlich wie möglich zu gestalten, wird das S-Bike mit dem Verkehrsverbund in das Öffi-Tarifsystem integriert: „Für Klimaticket- und Netzkarten-Inhaber sind die ersten 30 Minuten mit dem Rad gratis“, sagt der für Verkehr ressortzuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll. Die Räder lassen sich bequem per App oder Karte ausleihen.
Die Entscheidung für E-Bikes bringt zahlreiche Vorteile mit sich – etwa eine erweiterte Reichweite: Nutzer können mit weniger Anstrengung längere Strecken zurücklegen – auch über die Stadtgrenzen hinaus. Es ist auch eine zeitgemäße Mobilität: E-Bikes werden von vielen als die effizienteste Art der urbanen Fortbewegung betrachtet.
Finanzierung und Zeitplan
Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch den Salzburger Verkehrsverbund, die das System über eine Ausschreibung an einen Betreiber vergibt. Die Stadt Salzburg und das Land Salzburg teilen sich die Kosten jeweils zu 50 %. Laut aktueller Kostenschätzung wird für das Jahr 2025 mit einem Gesamtbudget von 1,66 Mio. € gerechnet, sodass die Stadt 830.000 € tragen müsste. Für das Jahr 2026 steigt der Anteil der Stadt aufgrund der geplanten Erweiterung auf rund 1,2 Mio. €, für die Folgejahre auf etwa 1,1 Mio. €.
Titelfoto: Planungsstadträtin Anna Schiester und LH-Stv. Stefan Schnöll mit dem Standortplan von S-Bike.