Die Natur kehrt in die Stadt zurück: Mit einfachen Maßnahmen lässt sich viel erreichen – wie etwa hier direkt neben der Eisenbahnbrücke. Die Abteilung Stadtgrün hat hier eine Hecke aus Gestrüpp und Schnittholz („Bejneshecke“) errichtet, die einen Lebensraum und Nistplatz für Vögel, Insekten und Reptilien bietet. Auch andere Pflanzen werden hier sesshaft, über die Jahre entwickelt sich um wenig Geld ein wertvoller neuer Lebensraum auf einer einst kahlen Wiese. Top!
Bei einer Benjeshecke handelt es sich genau genommen nicht um eine Hecke, sondern um einen Totholz-Streifen. Dieser ist nach dem Landschaftsgärtner Hermann Benjes benannt, der in den 1980er-Jahren auf die Idee zur Verwertung des Grünschnitts kam

Die Benjeshecke dient nicht nur als Wind- und Sichtschutz, sie bietet auch Igeln, Vögeln und Insekten Unterschlupf. Auch andere Pflanzen werden hier sesshaft, über die Jahre entwickelt sich um wenig Geld ein wertvoller neuer Lebensraum auf einer einst kahlen Wiese. Top-Aktion!

